Bericht des 1. Vorsitzenden

Vorsitzender Marc Schneider gab einen ausführlichen Überblick über das vergangene Vereinsjahr. Er zeigte sich insgesamt sehr zufrieden, denn derzeit hat der Verein 69 aktive Musikerinnen und Musiker. Im Vorjahr waren acht Nachwuchsmusiker in das Orchester aufgenommen worden. War das Jahreskonzert musikalisch das wichtigste Ereignis, so standen mit den Mittelalterlichen Winzertagen und den Hocks die arbeitsreichen Events im Kalender. Dazu kamen interne Aufgaben wie das Katalogisieren der Instrumente und die Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung. Eine erstmals durchgeführte Umfrage unter den Aktiven zu verschiedenen Themen spiegelte wider, dass der Verein die richtigen Wege geht. Zudem hob Marc Schneider zwei Anschaffungen hervor: So bedeuteten der Kauf einer Tuba und die Anschaffung von Akustikelementen für den Probenraum zwei große Investitionen. Große Freude machte ihm der neue Vollmond zur Beleuchtung der Hocks. Die Leuchtkugel, die von einigen Vereinsmitgliedern geplant und hergestellt wurde, hatte ihre Premiere am ersten Vollmondhock. Aus einer überaus großzügigen Spende konnten zudem ein Beamer, zwei Laptops und ein neuwertiger Kopierer angeschafft werden. Die Stadtkapellen-Broschüre “News” bieten der Einwohnerschaft regelmäßig einen kurzweiligen Überblick und etwas Lesestoff zum Jahresende. Ein Tagesausflug nach Freiburg, Oberwolfach und musikalischem Abschluss beim Lichterfest in Lahr sowie das Wiederaufleben-Lassen des Blumenteppichs an Fronleichnam waren zwei wunderbare Aktionen, die über die Vereinsaktivität hinaus im Kalender gestanden hatten.

Marc Schneiders Bericht war geprägt von herzlichen Dankesworten an alle, die den Verein im Laufe des Jahres auf ihre Weise und mit ihrer Hilfe unterstützten, allen voran sein gesamtes Vorstandsteam.

Bericht der Ausbildungsleiterin

Ausbildungsleiterin Sarah Niggel beeindruckte mit ihrem Bericht über die Jugendarbeit des Vereins. Die Jugendarbeit ist die Basis für eine erfolgreiche Vereinstätigkeit. Regelrecht spürbar wurde, wieviel Idealismus Sarah Niggel und alle, die in die Ausbildung eingebunden sind, in ihre Aufgaben einbringen. So sind derzeit insgesamt 77 Kinder und Jugendliche in Ausbildung, davon 41 an einem Instrument, 20 in der musikalischen Früherziehung und 16 in den Blockflötenkursen. Erfreut zeigte sie sich, dass nach wie vor fast ausschließlich vereinseigene Ausbilder eingesetzt werden können, jedoch bestehen auch Kooperationen mit der Clara-Schumann-Musikschule und mit benachbarten Vereinen. Die Erfolge der Jugendarbeit zeigen sich in den Prüfungen zum Jungmusikerleistungsabzeichen: So waren 2019 in der Kategorie Bronze Cathrin Goerke, Anna Zangl (Flöte), Rosalie Lang (Klarinette), Christoph Goerke (Trompete) und Jana Lörch (Waldhorn) erfolgreich. Die Silber-Prüfung haben Julia Schäffer, Jule Trapp (Flöte), Anna Burkart, Franziska Seebacher (Klarinette), Fiona van Elten (Altsaxophon), Nina Burkart und Isabell Seebacher (Waldhorn) bestanden. Besonders stolz ist die Stadtkapelle auf Julian Baader (Schlagzeug, Percussion), der in der Kategorie Gold sein ausgereiftes Können auf höchstem Niveau unter Beweis stellte und erfolgreich die Prüfung an der BDB-Akademie in Staufen ablegte. Sarah Niggel dankte an der Stelle den Ausbilderinnen und Ausbildern, die die Jugend auf ihre praktischen Prüfungen vorbereitet hatten. Tanja Eckerle und Andreas Vollmer galt der Dank für die Vorbereitung in den theoretischen Prüfungsinhalten und in der Gehörbildung. Auch für den musikalischen Nachwuchs durften Freizeitevents nicht fehlen: So standen Eisstockschießen und Bowling für die Jugendkapelle auf dem Programm, während die Jüngeren das Toccarion im Festspielhaus erleben durften. Die Leiterin der Jugendkapelle, Ute Hasel, gab einen kurzen Abriss über die Aktivitäten der Jugendkapelle. Inzwischen gibt es über das Vereinsjahr verschiedene feste Termine im Auftrittskalender. Ein Probentag ergänzte den Kalender des Vorjahres.

Bericht der Schriftführerin

Schriftführerin Andrea Kistner ließ das Jahr mit seinen Auftritten nochmals chronologisch Revue passieren. Dabei standen 24 offizielle Termine im Kalender 2019, etliche weitere wurden von Abordnungen und Ensembles des Orchesters absolviert. Dem gegenüber standen 47 Proben. Mit den Auszubildenden zusammen zählt man 145 Aktive, davon 81 weiblich und 64 männlich. Das Durchschnittsalter beträgt 32,8 Jahre.

Bericht der Kassiererin

Kassiererin Christine Oser berichtete ausführlich über die Kassenführung und das Ergebnis aus den rund 330 Buchungen, die im Vereinsjahr zusammen kamen. Auf der Habenseite standen die Einnahmen aus dem Konzert und den Mittelalterlichen Winzertagen ebenso wie die Beiträge, Spenden und Zuschüsse. Die Hauptausgaben bestanden hauptsächlich aus laufenden Kosten. Zudem hab es mit der Anschaffung einer Tuba und von Akustikelementen für den Probenraum zwei bedeutsame Investitionen. In Folge dessen schloss die Kasse mit einem leichten Minus.

Bericht der Kassenprüfer

Hermann Winterhalter konnte als Kassenprüfer auch im Namen des weiteren Prüfers Michael Friedrich die sehr umfangreiche und einwandfreie Kassenführung bestätigen und die Entlastung empfehlen.

Entlastung des geschäftsführenden Vorstands

Ortsvorsteher Ulrich Hildner dankte der Stadtkapelle zunächst namens der Ortsverwaltung und des Ortschaftsrats für das stets gute Miteinander. Die Stadtkapelle sei das Jahr über präsent und man könne sich auf sie verlassen. Dies sei im Sinne des Gemeinwohls Steinbachs sehr wertvoll. Im Anschluss konnte Ulrich Hildner die einstimmige Entlastung des geschäftsführenden Vorstands von der Versammlung entgegennehmen.

Wahlen

Zunächst stand der erste Vorsitzende zur Wahl. Ortsvorsteher Hildner führte diese durch, bei der Marc Schneider mit dem einhelligen Votum der Versammlung für zwei weitere Jahre bestätigt wurde.

Frisch im Amt bestätigt übernahm er sodann die Durchführung der weiteren Wahlen. Schriftführerin Andrea Kistner wurde für zwei weitere Jahre ebenfalls einstimmig wieder gewählt. Schriftführer-Stellvertreterin Sandra Friedrich stellte sich nach sechs Jahren nicht mehr zur Wahl. Ihre Nachfolge tritt Miriam Schenkel an, die ebenfalls das volle Vertrauen der Versammelten bekam. Auch Jugendleiterin Sarah Niggel wurde einhellig für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt.

Im Vorfeld zur Versammlung wurden bereits die aktiven Beisitzer gewählt. Diese werden von den Musikerinnen und Musikern gewählt, und als Novum erstmals per online-Wahl. Für zwei weitere Jahre vertreten Engelbert Baader und Steffen Vollmer die Interessen der Aktiven.

Ehrungen

Die beiden zweiten Vorsitzenden Marco Wäldele und Moritz Seiler führten traditionell die Ehrung der Proben- und Auftrittsbesucher durch. So waren Monika Vollmer, Tanja Eckerle, Katharina Rothenstein und Johannes Rothenstein die “fleißigsten” Aktiven des abgelaufenen Vereinsjahres. Sie durften sich über ein Präsent freuen.

Marc Schneider konnte Sarah Huber (Posaune) für zehn Jahre Aktivität ehren. Bereits bei der Jahresfeier waren Marco Wäldele und Katharina Rothenstein mit dem vereinsinternen Meister-Erwin-Award für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet worden.

Da im Vorfeld zur Versammlung keine Anträge eingegangen waren, konnte Vorsitzender Marc Schneider die rundum gelungene Versammlung mit dem Dank an alle Teilnehmer und der Hoffnung auf eine baldige Normalität im Vereinsgeschehen schließen.